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Luftdichtheitsmessung

Luftdichtheitsmessung Hamburg — DIN EN ISO 9972, n50-Nachweis.

Prüfverfahren nach Norm für GEG § 26, KfW-Förderung und Passivhaus-Zertifizierung. Prüfbericht mit n50- bzw. q50-Wert spätestens am nächsten Werktag.

Verfahren

Norm-konforme Messung. Klare Dokumentation.

Anders als die übliche Marketing-Seite zum Festpreis (auf /blower-door-hamburg): hier geht es um das Mess-Verfahren, den Prüfbericht und die Anerkennung durch Förderstellen.

DIN EN ISO 9972:2018-12 Anhang NA

Verfahren 3 (gemessener Zustand), Über- und Unterdruck bei 50 Pa. Anerkannt für alle deutschen Förderprogramme und Pflichtnachweise.

n50- oder q50-Bewertung

n50 (Luftwechselrate) bei Gebäuden ≤ 1.500 m³, q50 (Hüllflächen-Leckagerate) bei größeren Objekten — wir wenden das Verfahren an, das für Ihr Projekt rechtlich greift.

Leckage-Lokalisierung

Bei Unterdruck wandern wir die Gebäudehülle ab und dokumentieren Schwachstellen — anemometrisch und optional thermografisch.

Prüfbericht innerhalb 24 h

PDF mit Messprotokoll, n50/q50-Wert, Foto-Doku der Leckagen, Geräte-Kalibrierungsnachweis. Direkt verwendbar für Förderantrag.

Kalibriertes Gerät

Minneapolis BlowerDoor mit jährlicher Werks-Kalibrierung. Kalibrierschein als Anlage im Prüfbericht.

20 Jahre Erfahrung

Seit 2006 in Hamburg und Norddeutschland — über 7.000 Messungen, ca. 350 pro Jahr im aktuellen Mix EFH/MFH/Sanierung.

Norm-Detail

DIN EN ISO 9972:2018-12 — was steht da drin?

Die DIN EN ISO 9972:2018-12 „Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden — Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden — Differenzdruckverfahren" beschreibt drei Prüfverfahren. Für den deutschen Förderkontext relevant ist Verfahren 3 (gemessener Zustand) nach Anhang NA — das ist der Standard für Neubau- und Sanierungs-Prüfungen.

Anhang NA legt zusätzlich fest: Druckstufen, Mindest-Differenz für gültige Messung, Anforderungen an den Präparierungs­zustand des Gebäudes (Außenfenster geschlossen, Innentüren offen, RLT-Anlagen ab und abgedichtet), Mindest-Anzahl an Mess-Punkten, zulässige statistische Abweichungen.

Das Messobjekt wird wechselweise auf 50 Pascal Über- und Unterdruck gebracht; aus dem Leckage-Volumenstrom und dem Luftvolumen bzw. der Hüllfläche werden n50 oder q50 berechnet. Mindestens fünf Mess-Punkte pro Druckrichtung sind erforderlich.

Prüfbericht

Was im Prüfbericht steht — und warum die KfW ihn akzeptiert.

  • Auftraggeber- und Messobjekt-Daten — Adresse, Eigentümer, Baujahr, geometrische Kennwerte
  • Beheiztes Luftvolumen Vint und beheizte Hüllfläche Aenv nach DIN EN 13829 / DIN V 18599
  • Mess-Verfahren — DIN EN ISO 9972:2018-12, Verfahren 3 (gemessener Zustand) nach Anhang NA
  • Geräte-Identifikation und Kalibrierungs-Datum als Anlage
  • Mess-Punkte pro Druckrichtung, Druck- und Volumenstrom-Wertepaare
  • Berechneter n50- bzw. q50-Wert aus Über-/Unterdruck-Mittelung
  • Foto-Doku der Leckagen mit Verortung im Gebäude
  • Prüfer-Qualifikation — BAFA-Energieberater, dena-Eintrag, Energieeffizienz-Experte für die KfW

Diese Inhalte sind nicht Stilfrage, sondern Pflicht — sobald sie fehlen, kann der Sachverständige den Nachweis bei der KfW nicht einreichen. Genau deshalb arbeiten wir seit 2006 mit demselben Prüfbericht-Template, das wir kontinuierlich an Norm-Updates anpassen.

FAQ

Häufige Fragen zur Luftdichtheitsmessung

Was ist eine Luftdichtheitsmessung?
Eine Luftdichtheitsmessung — umgangssprachlich auch „Blower Door Test“ — prüft, wie luftdicht die Außenhülle eines Gebäudes ist. Dafür wird ein kalibriertes Gebläse in eine Außentür eingesetzt, das Gebäude wechselweise auf 50 Pascal Über- und Unterdruck gebracht und die dafür nötige Luftmenge gemessen. Ergebnis ist der n50-Wert (Luftwechsel pro Stunde) oder der q50-Wert (Leckagerate je m² Hüllfläche).
Welche n50-Grenzwerte gelten in Deutschland?
Nach § 26 GEG: bei Neubauten ohne raumlufttechnische Anlage n50 ≤ 3,0 h⁻¹, mit RLT-Anlage ≤ 1,5 h⁻¹ — beides bezogen auf Luftvolumen bis 1.500 m³. Bei größeren Gebäuden gelten q50-Werte ≤ 4,5 bzw. 2,5 m³/(h·m² Hüllfläche). Für KfW 297/298 gilt der GEG-Wert (n50 ≤ 1,5 h⁻¹ mit RLT, in der EH-40-Praxis fast immer der Fall). Die KfW-TMA enthält keinen eigenen n50-Grenzwert. Für Passivhäuser nach PHI-Standard: n50 ≤ 0,6 h⁻¹.
Wann ist die Luftdichtheitsmessung Pflicht?
1) Für alle Neubauten mit raumlufttechnischer Anlage (RLT-Anlage) gemäß § 26 GEG. 2) Für alle KfW-geförderten Vorhaben (Effizienzhaus-Standards, KFN, BEG-Wohngebäude). 3) Für alle Passivhaus-Zertifizierungen. 4) Für GEG-konforme Bauabnahmen, wenn der Energiebedarf rechnerisch mit reduzierten Lüftungswärmeverlusten kalkuliert wurde.
Wann soll die Messung durchgeführt werden?
Für den offiziellen Nachweis nach Fertigstellung der Gebäudehülle, vor Fertigstellung der Innenoberflächen (Tapeten/Spachtel). Empfohlen ist zusätzlich eine frühe Test-Messung während der Bauphase — wenn die Dampfbremse gesetzt ist, aber noch nicht überdeckt. Dann lassen sich Leckagen am günstigsten nachbessern.
Was ist der Unterschied zwischen n50 und q50?
n50 ist der Luftwechsel pro Stunde bei 50 Pa — also Volumen-bezogen (1/h). Sinnvoll bei normalgroßen Wohngebäuden. q50 ist die Leckagerate pro Quadratmeter Hüllfläche bei 50 Pa (m³/(h·m²)) — sinnvoll bei großen Gebäuden mit ungleichmäßigem Volumen-Hüllflächen-Verhältnis. Nach GEG § 26 ist q50 bei Gebäuden mit mehr als 1.500 m³ Luftvolumen anzuwenden.
Akzeptiert die KfW den Prüfbericht ohne Rückfrage?
Ja — sofern der Bericht normkonform ist (DIN EN ISO 9972:2018-12, Anhang NA, Verfahren 3) und alle geforderten Angaben enthält: Mess-Verfahren, Prüf-Werte, Messobjekt-Daten, Prüfer-Qualifikation, Geräte-Kalibrierung. Unser Prüfbericht erfüllt diese Anforderungen — kein bisheriger Bericht ist von der KfW zurückgewiesen worden.
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